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Von flüssig und fest


Der Bass dröhnte ihm in den Ohren. Eigentlich war ein Techno-Club überhaupt nicht seine Art der Wochenend-Beschäftigung, aber sie wollte ihn mitnehmen und er konnte einfach schlecht nein sagen, wenn sie ihn so ansah - und dabei seinen Schwanz streichelte. Es war anstrengend, aber irgendwie auch aufregend, hier zu sein. Er beobachtete sie. Ihren Körper, der sich zum Bass bewegte, im selben Takt wie alle anderen und doch so völlig anders. Im Grunde war er nur dabei, um ihr den Abend zu erleichtern. Er hielt ihre Jacke und ihre Handtasche. Lief ergeben hinter ihr her, den Blick gesenkt. Ihre Freundinnen stellte sie ihm natürlich nicht vor, dafür war er heute Abend zu irrelevant - aber auch ihre Taschen durfte er zwischendurch halten. Und natürlich spendierte er den Damen die Drinks. Gerade kam er von der Bar zurück und jonglierte ihre Handtasche, zwei Jacken und zwei frische Getränke und reichte sie in die Runde. Die Damen nahmen die Gläser, ignorierten ihn dabei aber völlig. Ohne Vorwarnung legte sie für alle sichtbar ihre Hand in seinen Schritt. "Hmmm....", hörte er ihre Stimme, die den Bass übertönte, weil sie sich nah an sein Ohr lehnte, "ich finde, auch er sollte uns ein wenig zur Unterhaltung zur Verfügung stehen, meinst du nicht?" "Ja, Ma....Madame...", war alles, was er sagen konnte. Er würde zu allem Ja sagen, was sie verlangte, das wussten sie beide. Genau wie sie beide wussten, dass es das war, was sie so kickte. Genau wie ihn. "Aber vorher...", warf sie ein, "muss ich kurz in die Runde fragen...". Sie hob ihre Stimme und von dem verführerischen Raunen war nichts mehr zu hören, als sie sich an ihre Freundinnen w:andte "Hat er seine Arbeit bis jetzt gut gemacht? Oder sehen wir Verbesserungspotential?" Die Damen betrachteten ihn zum ersten Mal, als hätten sie ihn erst jetzt wahrgenommen. Abschätzig. Urteilend. Skeptisch. "Also", hob eine an, "meine letzte Bestellung hat relativ lange gedauert." "Bei meinem Drink war das Eis schon fast geschmolzen!", warf die zweite ein. Ihm wurde heiß, noch heißer als ohnehin schon. Ja, sie hatten recht, er hatte sich zeitweise nicht gerade beeilt... "Oh und meine Jacke war nach der ersten halbe Stunde ziemlich zerknittert, das hat er nicht einmal bemerkt!", fügte die erste noch hinzu. Verdammt... er wusste, welche Jacke sie meinte. Der Stoff war so fein, dass es kaum anders gegangen war und... "Nun", hörte er sie jetzt wieder und seine Gedanken verstummten sofort, "in diesem Fall würde ich sagen, du kommst erst einmal mit. Ich denke, da ist eine Lektion nötig - Nachlässigkeit kann ich nicht leiden." Er lief ergeben hinter ihr her, traute sich dabei kaum, ihr auf den Hintern zu sehen, obwohl es ihn zugleich alle Beherrschung kostete, es nicht zu tun. Es wäre unangemessen. Unverdient. Er spürte die Blicke ihrer Freundinnen in seinem Rücken, als sie in Richtung der Toiletten gingen. Es war demütigend, wie sie ihn vor den anderen behandle. Es war unangenehm. Es war herablassend. Es war respektlos. Es ließ seinen Schwanz so heftig pulsieren, dass er kaum noch klar denken konnte. Sie öffnete die Tür zur Frauentoilette, nach kurzem Zögern trat er ein. Eigentlich macht es das alles nur schlimmer, aber er wagte es nicht, ihr zu widersprechen, sondern ergab sich in sein Schicksal. Die Toiletten waren so, wie man es von einem Technoclub erwartet: Heruntergekommen, ekelerregend, schmutzig. "Knie dich hin", hörte er ihre Stimme schließlich wieder. Sie war nicht herrisch oder laut oder streng. Nein, eigentlich klang sie nett, fast schon liebevoll. Einfach so, als wäre es für sie beide das Beste, wenn er sich jetzt hinkniete und als gäbe es keinen Zweifel daran, dass er das auch so sah. Er gehorchte. Es kostete ihn Überwindung, seine Muskeln funktionierten nur langsam, aber kurz darauf kniete er auf dem dreckigen Boden vor der Toilette. "Ich denke, dir sollte wieder bewusst werden", begann sie und schritt langsam auf das weiße Keramik zu, "wo dein Platz ist und was deine Aufgabe ist, nicht wahr?" Er nickte ergeben. Er hatte kein Bedürfnis zu widersprechen. Das Adrenalin kickte, als er sah, wie sie langsam das Bein anhob und das glänzende Lack ihres Heels auf der Toilettenbrille absetze. Direkt vor seinem Gesicht. Seine Hose war eng, der Plug, den er trug, füllte ihn aus und ohnehin war alles, was er spürte, ein konstanter, stärker werdender Druck - überall. Fuck. Ja, das hier war es. Das war sein Platz. "Mund auf", hörte er sie und gehorchte. Sein Kopf hob sich, seine Augen schlossen sich und sein Mund öffnete sich weit - nur wenige Sekunden darauf spürte er ihren zähen Speichel auf seiner Zunge. Es war viel. Er behielt ihn in seinem geöffneten Mund, wartete darauf, bis sie ihm erlaubte zu schlucken. Doch sie schwieg. Sekunden vergingen, sein Kiefer spannte sich an. Er atmete schwerer. Sein Unterleib pochte. "Und jetzt möchte ich, dass du meine Schuhe putzt", glaubte er zu hören. Hatte er sie richtig verstanden? Er war unsicher. Durfte er schlucken? Sonst brauchte es dazu ein Kommando... Wie sollte er denn ihre Schuhe putzen, wenn er nicht sah, was seine Hände machten? Und womit überhaupt? Und... "Ich sagte", hörte er sie nun direkt vor ich, spürte ihren Atem auf seiner Haut, als ihre filigranen Finger sich streng um seinen Kiefer schlossen, "du sollst meine Schuhe putzen. Mit dem auf der Klobrille fängst du an. Die Flüssigkeit dazu hast du doch jetzt auch..." Oh Gott. Er fing an zu begreifen, was sie von ihm wollte. Langsam öffnete er seine Augen, sah ihren unwiderstehlichen Blick. Streng, aber zugleich liebevoll und verführerisch. Fast schon unschuldig. Er versuchte, den Mund zu schließen, ohne zu schlucken. Beugte sich dann langsam nach vorn und... begann unbeholfen, das Lack zu küssen. Langsam seine Zunge über das glänzende Material gleiten zu lassen. Dabei wohl dosiert ihren Speichel wieder heraus fließen zu lassen, so gut er es eben kontrollieren konnte. "Wenn du tropfst, leckst du es auf, verstanden?" Das hier war mehr als alles andere bisher. Heftiger. Demütigender. Härter. Erregender... Und als wäre das nicht genug, sah er nun aus dem Augenwinkel, wie ihre Hand langsam in ihren Schritt wanderte... "Oh Gott", dachte er sich nur. Ja er sah richtig... sie fasste sich an. Weil es sie genauso erregte wie ihn? Weil sie es immer liebte zu sehen, wie er sich windet. Wie er sich innerlich wehrte, es aber am Ende trotzdem machte - für sie. Das war ihr Kick an der Sache. Die Macht. Ihre Hand öffnete den Reißverschluss in ihrem Schritt und glitt langsam hinein. Er sah keine Details, wusste aber, was sie machte - und hörte es an ihrem Atmen. Wenn das so weiterging, kam er vermutlich gleich wie ein unerfahrener Jüngling, den man nur kurz berühren muss. Fuck, was machte sie nur mit ihm? Warum machte er hier mit? Und warum wollte er eigentlich noch viel mehr? Von ihrer Bewegung abgelenkt, floss ihm ihr Speichel unkontrolliert aus dem Mundwinkel und... direkt auf das weiße Keramik darunter. Er sah sie an. Hatte sie ernst gemeint, was sie vorhin gesagt hatte? Ihre Lippen pressten sich kurz in leichtem Unmut zusammen, dann hörte er ihre Stimme: "Hm. Gerade wollte ich sagen, dass ich die Toilette kurz benutzen muss. Relativ dringend. Aber jetzt hast du sie schmutzig gemacht, das geht jetzt also nicht mehr." Sie sah ihn an. Fixierte ihn wie ein Raubtier seine Beute - und zwar in dem Augenblick, in dem beide bereits wussten, wer erliegen würde. Ihre Stimme glänzte vor engelhafter Unschuld, als sie fragte: "Was machen wir denn jetzt?"




Er konnte nichts tun, als sie anzustarren. Von unten, vor ihr kniend, hier auf diesem dreckigen Boden. Wie gelähmt, nicht imstande, auch nur ein Wort von sich zu geben. Nun, das hatte sicher auch etwas mit ihrem Speichel zu tun, den er noch immer zu großen Teilen in seinem Mund behielt. Es fühlte sich mit jeder Sekunde anstrengender an, herausfordernder. Für gewöhnlich ließ sie ihn sofort danach schlucken. Den Speichel im Mund zu behalten, führte dazu, dass er sich mit seinem eigenen mischte, sein Mund immer voller und das Bedürfnis zu schlucken beinahe übermächtig wurde. Noch dazu wurde ihm immer bewusster, was er da eigentlich machte. Nicht zu schlucken, gab ihm Zeit, bewusst darüber nachzudenken und das… nun, das machte diese eigentlich kleine Geste beinahe unerträglich demütigend. Was passiert hier nur? Er war ein Mann, der vor einer Frau kniete, neben einer dreckigen Toilette und auf ihre Erlaubnis wartete, schlucken zu dürfen. Wäre er halbwegs bei Sinnen, so würde er aufstehen und gehen, aber… Himmel, er wollte eigentlich nur noch mehr. Er wollte, dass sie ihm noch länger, noch härter zeigte, dass sein Platz genau hier war, zu ihren Füßen. Dass sie alle Macht über ihn hatte. Dass er einfach alles für sie tun würde. Dass er jedes Leid auf sich nehmen würde, um dieses Funkeln in ihren Augen zu sehen und zu wissen, er war dafür verantwortlich. Er wollte ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sein… abhängig von ihren Launen. Sklave seiner eigenen Lust, die diese Frau gegen ihn verwendete…

„Hörst du mir überhaupt zu?“, fragte sie dann energisch und riss ihn aus seinen Gedanken.

Im nächsten Augenblick stand sie wieder mit beiden Füßen auf dem Boden und noch ehe er auch nur darüber nachdenken konnte, was geschah, hob sie einen davon und trat ihm leicht zwischen die Beine. Er kniete ja in gespreizter Haltung – es war ihr wichtig, bei jeder möglichen Gelegenheit den besten Zugang zu seinem, nun ja, wohl besser ihrem Schwanz zu haben. Er stand ihr zur Verfügung, wann immer und wofür auch immer sie wollte. Sie konnte ohnehin besser mit ihm umgehen als er.

Der Schmerz des Tritts nahm ihn kurz ein, aber sie war gnädig gewesen. Die Überraschung war schlimmer, denn im Reflex öffnete sich sein Mund in einem kurzen schmerzverzerrten Stöhnen und… ja, jetzt hatte er eine unangenehme Sauerei veranstaltet. Es fühlte sich an, als wäre ihm die Hälfte des Speichels aus dem Mund gelaufen, großzügig über sein Kinn nach unten. Alles war nass. Er spürte die Feuchtigkeit auf seinen Oberschenkeln, die durch den Stoff seiner Hose zog.

„Wie siehst du denn aus? Das ist ja widerlich…“, hörte er sie.

Die Worte trafen ihn, aber ihre Stimme klang… fürsorglich. Als würde sie mit einem kleinen Kind sprechen. Nachsichtig und liebevoll, fast ein wenig amüsiert.

In einem Reflex wollte er seine rechte Hand nach vor nehmen, um sich wenigstens das Kinn abzuwischen, doch sie unterbrach ihn, diesmal scharf:

„Untersteh dich.“

Er gehorchte.

„Mund auf.“

Er öffnete seinen Mund wieder weit – diesmal war es eine Qual, ohne zu schlucken. Es sammelte sich mehr und mehr Speichel, vermischte sich mit ihrem und verspannte seine Kiefermuskulatur. Ab und an fühlte er, wie der Rest von seinem Kinn tropfte.

„Wie gesagt, es ist dringend“, begann sie und er sah aus dem Augenwinkel, wie sie ihre Haltung änderte, war aber weiter gezwungen, den Kopf in den Nacken zu legen, „und du bist schuld daran, dass ich die Toilette nicht benutzen kann. Komm her.“

Als ihm bewusst wurde, was jetzt geschehen würde, geschahen mehrere Dinge auf einmal: Ihm entfuhr ein merkwürdiges Geräusch, ähnlich einem gequälten Stöhnen, durch die verspannte Haltung seines Kopfes klang es aber unangenehm. Es war ihm peinlich. Seine Hände verschlangen sich ineinander ob der inneren Anspannung, die er kaum mehr ertragen konnte und der Demütigung der Situation. Und sein Schwanz wurde, wenn das überhaupt möglich war, noch härter. So hart, dass es schmerzte. Konnte das sein?, fragte er sich unwillkürlich. Konnte man so erregt sein, dass man den angenehmen Punkt überschreitet und es hauptsächlich schmerzt? Und konnte es sein, dass dieser merkwürdige… Druckschmerz dazu führte, dass wiederum alles noch intensiver wurde? Oh Gott, er glaubte, jeden Augenblick ohnmächtig zu werden.

„Schön den Mund öffnen und nicht vergessen: Du schluckst erst, wenn ich es dir erlaube. Verstanden?“

„Nnnghh…“, er wollte ein bejahendes „Mhm“ von sich geben, aber durch die Haltung wurde es zu einem völlig unverständlichen Laut – sie lachte leise. Sein Schwanz pochte. Er hörte einen Absatz, direkt neben sich auf dem harten Boden. Dann einen zweiten Schritt, sie brachte sich in eine bequeme Haltung… über ihm. Er hörte wieder einen Absatz, der… FUCK.

„Hhnnngg…“, wieder entfuhr ihm einer dieser Laute, sein Mund war weiterhin geöffnet, der Kopf im Nacken, während der zähe Speichel ihm nun die Mundwinkel hinab floss, weil er nicht anders konnte als sich zu winden: Sie hatte ihr zweites Bein direkt in seinen Schritt gestellt. Es hätte schon die Berührung ihres kleines Finger genügt, aber ihr Fuß, der sich nun direkt gegen seine zum Zerreißen gespannte Hose presste, war zu viel… er kam gleich. Fuck, was sollte er jetzt tun? Er durfte auf gar keinen Fall….

KLATSCH.

Die Ohrfeige hatte gesessen. Es war erneut mehr die Überraschung als tatsächlicher Schmerz, die ihn aus dem Konzept brachte. Und natürlich die Tatsache, dass nun wieder überall Speichel klebte… sein Hals, sein Gesicht, seine Schultern… alles war nass. Er fühlte es. Er wollte, dass es aufhörte.

Oder wollte er noch viel mehr?

Er wusste es selbst nicht.

„Hör auf zu zappeln, oder möchtest du gleich überall nach Urin riechen? Glaubst du, so lasse ich dich wieder zu meinen Freundinnen? Möchtest du mich blamieren?“

Fuck, sie wusste, wo es saß. Wie immer. Alles nur das nicht. Allein der Gedanke schmerzte mehr als es jeder Tritt hätte tun können. Hielt sie das für realistisch? Vielleicht war das schon einmal passiert? Hatte er sie schon einmal blamiert? Hatte sie Angst davor, es würde wieder ge…?

KLATSCH.

„Sieh mich an“, hörte er ihre Stimme, diesmal ruhig.

Er öffnete die Augen. Ihre Finger legten sich wieder um sein Kinn. Streng, gnadenlos, aber irgendwie sorgte dieser Griff gleichzeitig jedes Mal dafür, dass er sich aufgehoben fühlte. Er entspannte sich.

„Schlucken.“

Oh Gott, endlich, dachte er nur. Er spannte seine Muskeln an, doch es fiel ihm schwerer als er erwartet hatte… Es hatte sich so viel Speichel angesammelt, inzwischen erkaltet, dass ihm ein Gefühl des Ekels entgegenstieg, beim Gedanken daran, jetzt zu schlucken. Als würde sein Körper von unten dagegen ankämpfen… Er zwang sich zu schlucken, kämpfte gegen den Druck in seiner Kehle und… schaffte es. Schluckte dann schnell noch einmal und fühlte sich erleichtert. Er sah sie an. Sie lächelte. Es war mehr ein Schmunzeln, ein stolzes, wohlwollendes Schmunzeln. Gepaart mit diesem Funkeln in ihren Augen, für das er alles tun würde. Wenn sie ihn so ansah, spürte er geradezu übermächtig, wie verfallen er ihr war.

„Wir hatten das doch schon: Ich möchte, dass du aufhörst, so viel nachzudenken. Wann du mir gefällst, was du dafür tun musst und was nicht… wann es dir unangenehm sein sollte und wann du mich einfach machen lässt… das entscheide ich. Ich entscheide, wann dir etwas peinlich zu sein hat. Solange ich das nicht explizit sage, überlässt du deinem Schwanz das Denken. Und ich möchte behaupten, er fühlt sich recht wohl, nicht wahr?“, um ihre Worte zu unterstreichen, presste sie ihren Fuß noch stärker gegen seinen Schwanz. Er schloss kurz die Augen, versuchte tiefer zu atmen und nickte.

„Und jetzt… Mund auf“, noch während sie das sagte, ließ sie sein Kinn los, richtete sich auf und stellte sich breitbeinig über ihn.

Ergeben legte er seinen Kopf in den Nacken und öffnete ein weiteres Mal seinen Mund...






Es geschah langsam, zögerlich. Seine Augen waren geschlossen, er konzentrierte sich ganz auf seine Sinne. Auf den leichten Druck ihrer Oberschenkel, die ihn streiften. Ihren Geruch, der nun langsam aber sicher zu ihm durchdrang und der ihn fast in eine Art Trance versetzte. Ihre Hand, deren Griff sich nun in seinen Haaren verfing, um seinen Kopf in der Position zu halten, die ihr angenehm war. Er liebte ihre besitzergreifend Art. Das Gefühl, ihr zu gehören. Das Wissen, sie konnte mit ihm anstellen, wonach auch immer ihr gerade der Sinn stand.

Zu Beginn waren es nur einzelne Tropfen, die zu einem kleinen Schluck anwuchsen und sich warm in seinem Mund sammelten. Ihren Urin aus einem Glas trinken zu müssen, hatte auch einen gewissen Reiz – der vor allem in der Demütigung lag, der Macht, die sie über ihn ausübte. Aber ihn ab Quelle zu trinken, direkt aus ihrem Schoß, war an Intensität kaum zu überbieten. Zu wissen, dass ihre nackte Haut nur wenige Zentimeter von seinen Lippen entfernt war… so nah, dass er sie riechen konnte. Ihre Wärme auf seiner Haut spüren… Ihr Urin war noch warm, alles war so intim. Zu spüren, wie viel Kontrolle sie über ihren Körper hatte. Es war kein einfacher Toilettengang, nein. Sie genoss es. Fast so sehr wie er, das wusste er. Sie zögerte es hinaus. Quälte ihn damit. Mit dem Reiz, so nah bei ihr zu sein und doch nur ihren Urin aufnehmen zu dürfen… Ihre Finger krallten sich fester in sein Haar, er ließ zu, dass sie seinen Kopf ein klein wenig weiter nach hinten neigte, dann noch leicht nach rechts… genau so, wie es für sie passend war. Ein weiterer Ruck zog ihn weiter nach vorn, er glaubte für den Bruchteil einer Sekunde, mit seiner Oberlippe ihre Haut berührt zu haben. Er war ihr so nah, dass er sie riechen konnte… sein Schwanz pochte schmerzhaft. Sie wussten beide, dass er seine Zunge nur ein klein wenig ausstrecken müsste, um ihre Klitoris zu berühren, aber genauso gut wussten sie beide, dass er das niemals ohne ihre Erlaubnis wagen würde. Stattdessen war er ihre Toilette. So nah, und doch so fern. So intim, und doch so distanziert. So intensiv für sie beide – und das nur, weil es eben… NICHT geschah.

Eine Frau zu lecken, war aufregend und reizvoll und geil und… ach. Aber das hier! Das war ein Rausch. Zu wissen, dass man nur einen Fingerbreit von dem entfernt war, was die Erregung erzeugte – und dennoch aus freien Stücken die Kontrolle darüber abzugeben, es zu tun oder eben nicht. Auch wenn das bedeutete, am Ende ihren Urin zu trinken. Die ganze sexuelle Intensität in ihre Hände zu legen, ihr die Entscheidung über die eigene Befriedigung zu überlassen und zu keinem Zeitpunkt zu wissen, ob die nächste Bewegung zu Himmel oder Hölle wurde, war intensiver, erregender und berauschender als einfacher Sex es je sein könnte.

„Einmal schlucken“, wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Er schluckte gehorsam. Die warme Flüssigkeit rann seine Kehle hinab. Es fühlte sich an, als würde er sie aufnehmen. Als würde sie ihn ausfüllen, so innig wie es umgekehrt nie sein könnte. Es war das Intimste, was er sich vorstellen konnte.

Er öffnete seinen Mund wieder, bereit für mehr. Nur wenige Sekunden später spürte er die flüssige Wärme auf seiner Zunge, diesmal mehr. So viel, dass sie fast überlief, aber das Kommando zu schlucken kam noch nicht. Sie unterbrach den Strahl und machte einen Schritt zurück.

„Fast hätte ich es vergessen…“, murmelte sie, ihre Stimme schien ihm plötzlich wieder näher. Und tatsächlich: Als er seine Augen einen Spalt öffnete, sah er ihr Gesicht direkt über sich. Im nächsten Augenblick fühlte er wieder Flüssigkeiten in seinem Mund. Ihre Haare streichelten seine Wange, während ihr Speichel großzügig in seinen Mund floss, der bereits voll war von ihrem Urin.

„Dich so zu sehen, ist mein größter Kick, weißt du das?“

Natürlich konnte er nicht antworten - er hätte es sich aber auch nicht getraut, „Ja“ zu sagen. Also hielt er einfach nur still und versuchte, das Gemisch aus ihren Körperflüssigkeiten in seinem Mund weder im Reflex zu schlucken, noch zu verschütten. Es war hart.

ER war hart.

„Ich könnte das stundenlang machen…“, sinnierte sie vor sich hin.

Ja, Madame, dachte er bei sich – er auch.

„Ich denke gerade an nichts anderes als daran, deine Zunge zwischen meinen Beinen zu fühlen…“

Ein gequältes, tonloses Atmen entfuhr ihm. Er spürte wie einzelne Tropfen aus seinen Mundwinkeln überliefen…

„…das Einzige, das mich noch mehr erregt als das, ist… dich so zu sehen wie jetzt.“

Er konnte nicht mehr. Sein Nacken schmerzte, sein Kiefer war angespannt, er fühlte den ersten Druck in seiner Kehle, der für den ersten Schluckreiz sorgte. Wenn er länger widerstand, würde er bald beginnen zu würgen. Aber das schlimmste von allem war sein Schwanz. Wenn sie ihm nicht bald erlaubte zu kommen, würde er versagen. Gott, er wollte, dass sie ihren Spaß hatte… er wollte durchhalten, für sie…

„…und es dir zeigen, was meinst du?“

Was hatte sie gesagt? Verdammt, er musste sich konzentrieren.

„Ich denke schon“, fuhr sie fort, ohne eine Antwort zu erwarten. Glück gehabt. „…denn weißt du, es wäre fast schade, wenn du nicht sehen könntest, wie sehr mich das hier erregt. Oder es schmecken…“